Athen: Kundgebung für İrfan Yılmaz und die Hungerstreikenden in der Türkei

Am 15. August organisierte die Griechische Volksfront eine Kundgebung vor dem türkischen Konsulat in Athen, um die Freilassung des schwerbehinderten Häftlings İrfan Yılmaz zu fordern und die revolutionären Gefangenen zu unterstützen, von denen einige bereits seit über hundert Tagen im Hungerstreik sind. Yılmaz ist zu 96 % als behindert anerkannt und soll vom türkischen Institut für Rechtsmedizin ein Gutachten erhalten haben, wonach er nicht in Haft bleiben dürfe, doch seine Freilassung wird von den Behörden dennoch verhindert.

Bei der Kundgebung wurden zudem die Haftbedingungen in Marmara 6 angeprangert: Zellen von etwa 8 m², Einschränkungen der Rechte der Häftlinge und nur zwei Stunden Spaziergang pro Tag. Die Forderungen richteten sich auf die sofortige Freilassung von Yılmaz und die Wiederherstellung der Rechte der kämpfenden Gefangenen.

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