Brief von Werner Braeuner vom 15.06.2011

Um 17;00 Uhr kamen auch NZ 3, 6, 7, hab alles gelesen und mich sehr gefreut. Antwort muß warten, bin gerade groggy, war aber ein guter Tag heute! Was wohl noch fehlt , ist NZ5!

Sicher, ich bin Anarcho und bezeichne mich selbst daher nicht zuerst als Genosse sondern als Kamerad, was ich meinem Brieffreund Herold H. Thompson (1942 – 2008) entlehnt habe, einem US-Anarcho: Comrade! (Ich gebrauche das Kamerad also auch, um der Freundschaft zu Harold zu gedenken. Thobo kann Dir mehr zu Harold erzählen, leider traurige Ereignisse aus seiner letzten Lebenszeit, ist im Knast verstorben.) Doch sind Kommies für mich unproblematisch, besonders im gemeinsamen Klassenkampf! Ohnehin werden sie sich m. E. politisch nicht durchsetzen und im Verlauf des Kampfes ALLE zu uns überlaufen!!! Die einzige Revolution, die es angesichts des Zustands des Weltkapitalismus tatsächlich noch geben kann, ist eine sozial-revolutionäre anarchistische !!! Die von den entstandenen Verhältnissen eingeforderte Produktions- und soziale Organisations- bzw. Lebensweise wird NOTWENDIG dezentral und in räteähnlichen selbstorganisierten Vernetzungen ihre äußerlichen Formen finden müssen: kein Platz mehr für Staat!

(Ich seh mich sehr in der Nähe einer Position wie die von Mumia Abu Jamal: grün-anarchistisch und vom Sozialen her klassenorientiert, ähnlich der großen, alten internationalen Roma-Klans!)

Mit Anarchistischen Gruß Werner

Ex nihilo plenittudines

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