Chile: Die inhaftierte Anarchistin Mónica Caballero prangert die Isolationshaft und die Verweigerung ihrer Freilassung an

In einem Interview, das anlässlich einer Solidaritätswoche ausgestrahlt wurde, beschreibt die chilenische Anarchistin Mónica Caballero die Haftbedingungen im Frauengefängnis von Santiago und die wiederholte Verweigerung ihrer Bewährung, obwohl sie die erforderlichen administrativen Kriterien erfüllt. Die Gefängnisbehörden begründen diese Entscheidung mit einem „Rückfallrisiko“, das mit ihren politischen Überzeugungen und dem Fehlen von Reue zusammenhänge. Sie ist seit mehreren Jahren in einer Isolationsabteilung inhaftiert und spricht auch von der Verschärfung der Gefängnispolitik und der Verbreitung von Hochsicherheitsregimen, die sich an europäischen, insbesondere italienischen, Modellen orientieren. Das Interview beleuchtet schließlich die Situation mehrerer anarchistischer Gefangener weltweit und die Bedeutung von Solidaritätsnetzwerken angesichts von Gewalt und Isolation in Haft.
In meinem Fall hatte ich schließlich das Gefühl, dass mein Körper mir nicht mehr gehörte und dass sie damit machen konnten, was sie wollten. Ich habe dieses Gefühl überwunden, indem ich meinen Überzeugungen treu blieb und (körperlich wie emotional) die Fassung bewahrte – eine Situation, die ganz anders hätte verlaufen können, wenn ich nicht bei guter Gesundheit gewesen wäre oder wenn ich verletzt worden wäre. In diesem Zusammenhang ist Solidarität unerlässlich, denn wenn ein Genosse im Gefängnis sitzt, an einer Krankheit leidet, die ihn verwundbarer macht, oder aufgrund seiner Situation gegenüber den Mächtigen einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist, bist du niemals allein! Auch wenn ich schon oft gesagt habe, dass wir ohne Solidarität nicht viel ausrichten können, ist es für Verletzte oder Kranke manchmal eine Frage von Leben und Tod.

In meinem Fall hatte ich schließlich das Gefühl, dass mein Körper mir nicht mehr gehörte und dass sie damit machen konnten, was sie wollten. Ich habe dieses Gefühl überwunden, indem ich meinen Überzeugungen treu blieb und (körperlich wie emotional) die Fassung bewahrte – eine Situation, die ganz anders hätte verlaufen können, wenn ich nicht bei guter Gesundheit gewesen wäre oder wenn ich verletzt worden wäre. In diesem Zusammenhang ist Solidarität unerlässlich, denn wenn ein Genosse im Gefängnis sitzt, an einer Krankheit leidet, die ihn verwundbarer macht, oder aufgrund seiner Situation gegenüber den Mächtigen einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist, bist du niemals allein! Auch wenn ich schon oft gesagt habe, dass wir ohne Solidarität nicht viel ausrichten können, ist es für Verletzte oder Kranke manchmal eine Frage von Leben und Tod.

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https://secoursrouge.org/chili-la-prisonniere-anarchiste-monica-caballero-denonce-lisolement-carceral-et-le-refus-de-sa-lib