Angehörige von Mauricio Hernández Norambuena, einem kommunistischen Gefangenen, der unter dem Namen „Comandante Ramiro“ bekannt ist, versammelten sich am 11. Juni vor dem regionalen Hauptquartier der Gendarmerie in Valparaíso, um gegen seine Verlegung am 3. Juni vom Gefängnis in Rancagua in die Hochsicherheitsanstalt REPAS im Großraum Santiago zu protestieren. Die Familie gibt an, keine Begründung für diese Entscheidung erhalten zu haben, obwohl mehrere im Jahr 2025 veröffentlichte offizielle Berichte zu dem Schluss gekommen waren, dass der 68-jährige Häftling nicht dem für diese Art von Einrichtung erforderlichen Profil entspreche. Nach Angaben seiner Angehörigen verbüßte er seine Strafe unter stabilen Bedingungen in Rancagua, wo er regelmäßig medizinisch und psychologisch betreut wurde. Sie behaupten, dass seine Verlegung nach Santiago ursprünglich auf medizinische Untersuchungen beschränkt sein sollte, bevor er in seine ursprüngliche Einrichtung zurückkehren würde.
In einem Schreiben an die nationale Leitung der Gendarmerie fordert die Familie die Mitteilung der administrativen und technischen Gründe, die zu dieser Verlegung geführt haben, die sie als willkürlich und als geeignet ansieht, den Gesundheitszustand des Häftlings zu verschlechtern. Sein Bruder, Patricio Hernández, prangert dies als „Rückschritt“ und als Vergeltungsmaßnahme an. Um ihn zu unterstützen, rufen sie dazu auf, die Solidaritätsaktionen zu verstärken.
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