Deutschland: Das Schlussplädoyer von Daniela Klette findet am 12. Mai statt, das Urteil wird für den 27. Mai erwartet

Am 12. Mai 2026 muss die antiimperialistische Revolutionärin Daniela Klette ihr Schlussplädoyer vor dem Landgericht Verden halten, wo ihr Prozess in einem hochgesicherten Gerichtssaal fortgesetzt wird. Sie wurde im Februar 2024 in Berlin nach mehr als 30 Jahren im Untergrund festgenommen, steht unter dem Verdacht, der Roten Armee Fraktion (RAF) anzugehören, und wird wegen einer Reihe von Raubüberfällen zwischen 1999 und 2016 angeklagt, mit denen sie nach der Auflösung der Roten Armee Fraktion (RAF) ihr Leben im Untergrund finanzierte. Die Staatsanwaltschaft forderte fünfzehn Jahre Haft und beschrieb sie als Mitwirkende an Überfällen auf gepanzerte Geldtransporter und Geschäfte, durch die mehrere Millionen Euro erbeutet wurden. Der Prozess, der 2025 eröffnet wurde, soll am 27. Mai 2026 mit einem Urteil enden, das nach 68 Verhandlungstagen erwartet wird, während für den Herbst ein weiteres Verfahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt angesetzt ist, insbesondere bezüglich zweier Aktionen der RAF Anfang der 1990er Jahre.

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