Deutschland: Die Verteidigung von Daniela Klette bestreitet die Gültigkeit der DNA-Analysen

Im Prozess gegen Daniela Klette, mutmaßliches ehemaliges Mitglied der RAF (Rote Armee Fraktion), hat die Verteidigung zahlreiche Anträge gestellt und kritisiert einen Mangel an Transparenz seitens des Gerichts sowie das Fehlen stichhaltiger Beweise, insbesondere hinsichtlich der DNA-Analysen, die als nicht den aktuellen wissenschaftlichen Standards entsprechend angesehen werden. Ihr Anwalt, Lukas Theune, behauptet, das Gericht weigere sich, die notwendigen Klarstellungen zu liefern, obwohl sowohl die Verteidigung als auch die Zivilparteien beantragt hätten, den DNA-Sachverständigen anzuhören. Die Angeklagte wird wegen mehrerer Raubüberfälle zur Finanzierung jahrzehntelanger Untergrundarbeit verfolgt, obwohl Zeugenaussagen von einer anderen Anzahl von Tätern sprechen als der von der Anklage angenommenen. Während das Urteil in Verden für Mai erwartet wird, bereitet sich ein zweiter Prozess vor, der ihre mutmaßliche Beteiligung an bewaffneten Aktionen der RAF zwischen 1990 und 1993 betrifft, darunter der Angriff auf das neu erbaute Gefängnis in Weiterstadt.

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