Deutschland: Leitung der Berlinale nach Rede über Gaza vorgeladen

Die deutsche Regierung hat die Leitung der KBB, dem Veranstalter der Berlinale, vorgeladen, nachdem der syrisch-palästinensische Regisseur Abdullah Al-Khatib Berlin wegen seiner Unterstützung Israels der „Mitschuld am Völkermord“ in Gaza bezichtigt hatte. Kulturminister Wolfram Weimer möchte „Licht ins Dunkel” der Ereignisse der 76. Ausgabe bringen und über die Zukunft des Festivals diskutieren, dementiert jedoch jegliche Entscheidung bezüglich der Direktorin Tricia Tuttle, deren mögliche Entlassung in der Presse thematisiert wurde. Die Kontroverse, die durch einen offenen Brief von mehr als 80 Filmschaffenden, die das „Schweigen” des Festivals zu Gaza anprangerten, noch verstärkt wurde, erreichte ihren Höhepunkt, als Umweltminister Carsten Schneider während der Abschlusszeremonie den Saal verließ. Deutschland, das Israel seit jeher unterstützt, sieht sich im Zusammenhang mit dem Völkermord in Gaza zunehmender Kritik ausgesetzt.

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