Dienstag, den 2. Dezember, von 18 – 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“

Dienstag, den 2. Dezember, von 18 – 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“

In der Dezember-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

– Gespräch mit dem rebellischen Ex-Gefangenen Andreas Krebs;
– Interview mit Oliver Rast, einem Sprecher der bundesweiten Gefangenen-   
   Gewerkschaft
– USA: Der Mord an dem Afroamerikaner Michael Brown bleibt ungesühnt.
– Keine Auslieferung des Freiburges Tomas Elgorriaga an die spanischen Folterer

 Zu empfangen per Livestream über: www.radioflora.de
 Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 4.Dezember von 11 – 12 Uhr.
 www.radioflora.de

Zu den Themen:
– Gespräch mit dem rebellischen Ex-Gefangenen Andreas Krebs
Andreas wurde am 31. 10. 2014 nach über 16 Jahren, mit einer zwischendurch kurzen Haftunterbrechung von 8 Tagen, entlassen.
Er wird sich über seine Knast-Erfahrungen sowie über seine ersten Eindrücke in Freiheit äußern.

– Interview mit Oliver Rast, einem Sprecher der bundesweiten Gefangenen-Gewerkschaft
Seit Ende Mai dieses Jahres sind die Haftanstalten dieser Republik seitens der Inhaftierten keine gewerkschaftsfreie Zone mehr. Die unabhängige und eigenständige Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO) hat sich – von der JVA Tegel ausgehend – innerhalb kürzester Zeit auf weitere JVA´s ausgedehnt. Aktuell weit über 300 (inhaftierte) Mitglieder haben sich da bundesweit organisiert.
Die beiden zentralen Forderungen sind die nach dem Mindestlohn für Knastarbeit und die Einbeziehung der Gefangenen in die sozialen Sicherungssysteme – insbesondere in die Rentenversicherung.
http://www.gefangenen-gewerkschaft.de/

– USA: Der Mord an dem Afroamerikaner Michael Brown bleibt ungesühnt.
Darren Wilson, der weiße Polizist, der den unbewaffneten 18jährigen Teenager am 9. August 2014 in Ferguson, Missouri, mit sechs Schüssen getötet hatte, wird sich dafür nicht vor Gericht verantworten müssen.
Die Staatsanwaltschaft verzichtet nach Mord an dem afro-amerikanischem Teenager auf eine Anklageerhebung. Wut und Proteste Tausender – Gespräch mit Jürgen Heiser zu den Ereignissen.

– Keine Auslieferung des Freiburges Tomas Elgorriaga an die spanischen Folterer
Der Freiburger Tomas Elgorriaga wurde am 31. Oktober 2014 in Mannheim verhaftet. Dem Basken droht nun die Auslieferung an Frankreich und dass die Franzosen ihn wie üblich an den Folterstaat Spanien ausliefern. Der 1963 geborene Baske wurde nach einer Festnahme 1998 schon einmal tagelang schwer gefoltert. Es geht jetzt darum, die Auslieferung von Elgorriaga zu verhindern, der vor seiner Verhaftung unter falschem Namen an der Uni in Freiburg gearbeitet hat. Er war vor 15 Jahren aus dem Baskenland geflüchtet, nachdem er auf Kaution nach der Festnahme freigelassen wurde.
 
Dazu  wird der Journalist Ingo Niebel interviewt.

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