Genf: Zehntausende demonstrieren trotz massiver Polizeirepressionen gegen den G7-Gipfel

Am Vorabend des G7-Gipfels in Évian versammelten sich bei einer großen „No G7“-Demonstration zwischen 20.000 und 60.000 Menschen auf den Straßen von Genf. Der Demonstrationszug, an dem zahlreiche feministische, internationalistische und ökologische Organisationen teilnahmen, sah sich einem massiven Polizeiaufgebot gegenüber. Mehrere Organisationen des Secours Rouge International waren in einem revolutionären und antiimperialistischen Block vertreten.

Es kam zu Zusammenstößen zwischen Gruppen von Demonstranten und den Ordnungskräften, die Tränengas und Wasserwerfer einsetzten. An verschiedenen Stellen der Route wurden mehrere Barrikaden errichtet. Ein Tesla-Auto wurde in Brand gesetzt, und mehrere Bankfenster wurden ebenfalls beschädigt. Die fast 200 Personen, die den ganzen Abend über an den Quais festgehalten wurden, wurden gegen 6 Uhr morgens nach Identitätskontrollen von der Polizei evakuiert. Die Behörden meldeten mehrere Festnahmen sowie 28 Inhaftierungen.

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