Griechenland: Schwerwiegende Verschlechterung des Gesundheitszustands eines Hungerstreikenden, der sich für Prosfygika einsetzt

In Athen wurde der Aktivist Aristotelis Chantzis, der seit dem 5. Februar 2026 im Hungerstreik ist, am 24. Mai nach schweren Symptomen wie neurologischen Störungen, Schwindel und Sehverlust notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht. Die medizinischen Untersuchungen zeigen Anzeichen von fortgeschrittener Unterernährung, Hypoglykämie, Leberschäden und einer Atemwegsinfektion, was eine kritische Verschlechterung nach mehr als 110 Tagen Mobilisierung bestätigt. Er wurde mehrfach ins Krankenhaus eingeliefert und anschließend unter Aufsicht entlassen; sein Zustand wird als besorgniserregend eingestuft, mit zunehmenden lebensbedrohlichen Risiken. Der Aktivist setzt seinen Hungerstreik fort, dem sich auch die Aktivistin Suzon Doppagne angeschlossen hat. Diese Aktionen zielen darauf ab, den Kampf gegen die Räumung des selbstverwalteten Viertels Prosfygika in Athen zu unterstützen, während in Europa weiterhin zahlreiche Solidaritätsinitiativen organisiert werden, insbesondere in Brüssel und Toulouse.

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