wurden mehrere Personen, die militärische Ausrüstung der israelischen Firma Elbit Systems in Filton (GB) beschädigt hatten,
zu fünf bis sieben Jahren Haft verurteilt.
Sie taten nichts anderes, als einem Genozid in Gaza/Palästina nicht tatenlos zuzuschauen.
Die israelische Firma Elbit Systems stellt alles her, was man für Krieg und Terror gegen Palästina, in den besetzten Gebieten, gegen den Libanon, gegen Syrien, gegen Katar (wenn’s sein soll) braucht.
Sie ist Israels größter Waffenlieferant und selbstverständlich hat Elbit Systems auch Standorte in Deutschland.
Mit diesem Urteil wurde zugleich britisches Recht ad absurdum geführt:
Das Urteil gilt als historisch, da es das erste Mal ist, dass in Großbritannien Aktivisten wegen Sachbeschädigung als Terroristen eingestuft werden. Dazu zählt ein Richter, der die Jury de facto ausschaltete, indem er die angeklagte Sachbeschädigung als Terrorismus ausgab.
Kritiker, darunter Menschenrechtsorganisationen und prominente Unterstützer, bezeichnen das Verfahren als ungerecht und rechtswidrig.
Zudem wurde Angeklagten untersagt, vor der Jury auf den Kontext der Zerstörung von Waffen für den Krieg in Gaza zu verweisen.
Die Rede der Anklage wurde hingegen vollumfänglich zugelassen.
Das nennt man einen Scheinprozess.
Wieviel Jahre Haft bekommen jene, die in England dafür sorgen, dass der Genozid in Gaza/Palästina politisch, militärisch und logistisch unterstützt wird?
Wieviel Jahre Haft bekommen jene, die es mit ermöglichen, dass israelische Siedler im Westjordanland morden, plündern und brandschatzen, um auf palästinensischen Boden Menschen zu vertreiben?
Wie viele Jahre Haft bekommen jene, die nationales und internationalen Recht (wie das Verfahren von dem IGH in Den Haag) mit Füssen treten und dabei den Genozid in Gaza/Palästina leugnen?
Wie viele Mitglieder der aktuellen Regierung (plus Opposition) in England wären dann in Haft?
Was könnte man alles in dem verwaisten Parlament veranstalten?
Wolf Wetzel | 14. Juni 2026








