Mexiko: Die Regierung blockiert und schüchtert streikende Lehrer vor den Toren von Mexiko-Stadt ein

In Mexiko verschärft sich seit Anfang Juni 2026 die landesweite Mobilisierung der in der Nationalen Koordination der Bildungsarbeiter (CNTE) zusammengeschlossenen Lehrer gegen Sparmaßnahmen und die Rentenreform. Vor diesem Hintergrund haben die Behörden Polizeikräfte und Bereitschaftspolizei eingesetzt, um die Ankunft von Demonstrationszügen aus verschiedenen Regionen in der Hauptstadt zu verhindern, wo ein Sitzstreik geplant ist.

Am 9. Juni 2026 wurden Lehrkräfte und Studierende, die insbesondere aus dem Bundesstaat Guerrero kamen, am Eingang zu Mexiko-Stadt durch Polizeisperren und Kontrollmaßnahmen aufgehalten, um ihren Zugang zu den Versammlungsorten zu beschränken. Diese Aktion ist Teil einer Einschüchterungsstrategie im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Den Organisatoren der Bewegung wird vorgeworfen, dass die lokalen Behörden, darunter Bürgermeisterin Clara Brugada und Präsidentin Claudia Sheinbaum, auf soziale Forderungen mit Repression reagieren – und das in einem Kontext weitreichender Proteste, an denen nicht nur Studierende beteiligt sind, sondern auch die Familien der 43 verschwundenen Studenten aus Ayotzinapa, die seit 2014 für Wahrheit und Gerechtigkeit demonstrieren.

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