Der Tag der palästinensischen Gefangenen wird jedes Jahr am 17. April begangen, in Erinnerung an die Freilassung von Mahmoud Bakr Hejazi im Jahr 1971 im Rahmen des ersten Gefangenenaustauschs zwischen Israel und palästinensischen Organisationen – ein Ereignis, das zum Symbol für die Frage der Inhaftierten geworden ist. 1974 hat der Palästinensische Nationalrat dieses Datum offiziell als Tag der Anerkennung und Solidarität mit den Gefangenen eingeführt. Heute sind mehr als 9600 palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen inhaftiert, während weitere Palästinenser auch in mehreren arabischen Ländern wie Ägypten und Saudi-Arabien, aber auch in verschiedenen westlichen Ländern inhaftiert sind.
Kundgebung in Brüssel am 17. April 2026
Auch in diesem Jahr wurden in zahlreichen Städten weltweit Mobilisierungen organisiert, insbesondere in Europa, Nordamerika und der arabischen Welt, mit Kundgebungen in London, Paris, Berlin, New York sowie in Gaza und Ramallah. In Brüssel fand am 17. April vor dem Hauptbahnhof eine Kundgebung statt, die von verschiedenen Organisationen und Kollektiven organisiert wurde, darunter die Front d’Action révolutionnaire, Samidoun und der Secours Rouge, die mehrere Transparente zur Unterstützung antimilitaristischer und palästinensischer Gefangener entrollten. Die Sektion Toulouse des Secours Rouge nahm ihrerseits am 18. April an einem Marsch teil, an dem mehrere hundert Menschen teilnahmen und der insbesondere der Freilassung von Ali gewidmet war, einem palästinensischen Flüchtling, der seit fast zwei Jahren in Frankreich inhaftiert ist.
Demonstration in Toulouse am 17. April 2026
In Rom marschierte der Secours Rouge International am 18. April im Zug der Coordination solidarité Palestine mit und skandierte Parolen für den Widerstand und gegen den Imperialismus.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)







