Podcasts von „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“.- Ausgabe August 2022 bei Radio Flora

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s gibt folgende Themen:

  • Das Gefangenen Info 422 ist erschienen!
  • Kronzeuge versucht angeklagte Antifaschist:innen zubelasten
  • Wenn Arbeitskämpfe zum „Terrorismus“ erklärt werden

 
Zu den Beiträgen:
-Das Gefangenen Info 422 ist erschienen
Diese Ausgabe enthält den Auftakt zu einer Serie:
„ Auf den Spuren des Militanten Antifaschismus“ Teil 1, welche aus gegebenem Anlass die kommenden Ausgaben des Infos bestimmen wird.
Die Redaktion nimmt das anstehende Urteil gegen die Genossin Lina im „Antifa-Ost-Verfahren“ (www.soli-antifa-ost.org) zum Anlass, sich in dieser Zeitschrift mit einer Artikel-Serie auf die Spuren des militanten Antifaschismus in der Geschichte der revolutionären Linken zu begeben.
Weiter heißt es in einer radktionellen Mitteilung: „Dabei offenbart dieses Verfahren den absoluten Verurteilungswillen seitens der Staatsgewalt, eine Bagatellisierung faschistischer Gewalt bei gleichzeitiger Kriminalisierung antifaschistischer Selbstschutzpraxis und ein massives Zusammenspiel von Faschisten, Staatshütern und bürgerlichen Medien…
Dies ist auch nicht verwunderlich, ist doch der Faschismus eine kapitalistische Herrschaftsform, die in Zeiten kapitalistischer Krisen und revolutionärer Aufschwünge zur Anwendung kommt.
Aus Sicht der revolutionären Bewegung bleibt militanter Antifaschismus notwendig und muss umgekehrt fester Bestandteil klassenkämpferischer Politik sein. Das dem schon immerso war und auch in Zukunft sein wird, ist Kontext dieser Artikelreihe. Wir werden uns in mehreren Beiträgen mit der Geschichte militanten Antifaschismus auseinandersetzen.
Beginnen werden wir mit einem Schwerpunktartikel über den militärpolitischen Apparat der KPD 1919 bis 1937.“ (GefangenenInfo 442)
Am Telefon spricht ein Mitarbeiter der Redaktion
https://www.freie-radios.net/116982

  • Kronzeuge versucht, angeklagte Antifaschist:innen zu belasten
    Im sogenannten Antifa-Ost-Verfahren vor dem Obelandesgericht ( OLG) Dresden ist am Donnerstag, d. 28 Juno dieses Jahres erstmals der Kronzeuge Domhöver aufgetreten. Mit seinen Aussagen belastete er die seit rund 500 Tagen in Untersuchungshaft sitzende Hauptangeklagte Lina E. sowie drei mit ihr zusammenangeklagte Antifaschistinnen und Antifaschisten.
    Die 27jährige Studentin Lina und die anderen Angeklagten werden von der Bundesanwaltschaft der „Bildung einer kriminellen Vereinigung beschuldigt; nach dem Strafrechtsparagraphen 129b. Sie sollen zwischen 2018 und 2020 in Sachsen und Thüringen Neonazis ausgespäht und körperlich angegriffen haben.
    Der nun als Kronzeuge auftretende 30jährige Johannes D. soll ebenfalls der Gruppe angehört haben. Er war aber bereits seit längerem aus linken und antifaschistischen Zusammenhängen ausgeschlossen worden. So wurde er im Oktober im Internet wegen sexueller Gewalt geoutet.
    Aufgrund der Aussagen des Kronzeugen kam es am 15. Juno dieses Jahres zu zweiHausdurchsuchungen in Berlin und Leipzig.
    Dazu ein Telefon-Gespräch mit dem Ermittlungsausschuss Dresden
    https://www.freie-radios.net/116992
  • Wenn Arbeitskämpfe zum „Terrorismus“ erklärt werden
    Italien: Am 19. Juli rückte die Polizei ein, in die Gewerkschaftshäuser jener Basisgewerkschaften, die den Kampf der Logistikarbeiterinnen unterstützen. Es handelt sich um S.I. Cobas und USB. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von Piacenza wurden der nationale Koordinator der S.I. Cobas, Aldo Milani, und drei führende Vertreter der Gewerkschaft von Piacenza unter Hausarrest gestellt: Mohamed Arafat, Carlo Pallavicini und Bruno Scagnelli. „Bildung einer kriminellen Vereinigung wegen privater Gewalt, Widerstand gegen einen Amtsträger, Sabotage und Störung eines öffentlichen Dienstes – so lautet die Anklage. Dieser Vorwurf geht auf Streiks in den Logistiklagern von Piacenza in den Jahren 2014 bis 2021 zurück. Solidaritätsaktionen gab es deshalb hier und europaweit vor italienischen staatlichen Einrichtungen vor einer Woche. Das war ein Zeichen der Solidarität mit den von Repression betroffenen Gewerkschafterinnen über Landesgrenzen hinweg sein.
    Dazu ein Telefon Statement des Journalisten Peter Nowak
    https://www.freie-radios.net/116994

Neue Sendung am Dienstag, den 6.9.. von 19:00-20:00,

Zu empfangen nur per Livestream über: www.radioflora.de

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