Acht Aktivisten, die im Zusammenhang mit einer Demonstration vor dem Abschiebezentrum für Migranten in Prairieland, Texas, im Juli 2025 standen, wurden zu besonders harten Strafen zwischen 30 und 100 Jahren Haft verurteilt. Eine neunte Angeklagte, Ines Soto, soll im Juli ihr Strafmaß erfahren. Daniel Sanchez Estrada (Des) erhielt unter anderem 30 Jahre Haft, weil er nach den Ereignissen eine Schachtel mit antifaschistischen Broschüren weggeräumt hatte, während Benjamin Hanil Song, der als Einziger beschuldigt wurde, auf einen Polizisten geschossen zu haben, zu 100 Jahren Haft verurteilt wurde. Die Richter legten erschwerende Umstände im Zusammenhang mit Terrorismus zugrunde, in einem Fall, der als großer Sieg der Trump-Regierung gegen den linken Aktivismus dargestellt wurde.
Der Fall ist Teil der Verschärfung der Bundespolitik gegenüber antifaschistischen Bewegungen seit der Einstufung der „Antifas“ als inländische terroristische Organisation im Jahr 2025. Dieses Urteil löste heftige Reaktionen aus, in denen die extrem hohen Strafen angeprangert wurden, während das Justizministerium diese damit rechtfertigt, dass sie sich gegen Personen richten, die „den Einsatz von Gewalt legitimiert oder vorbereitet haben“. Alle setzen nun auf Berufungsverfahren, um die Aufhebung oder Milderung der Urteile zu erreichen.
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https://secoursrouge.org/usa-jusqua-100-ans-de-prison-dans-laffaire-prairieland-contre-le-mouvement-antifa/








