U.S. Border Patrol agents conduct intake of illegal border crossers at the Central Processing Center in McAllen, Texas, Sunday, June 17, 2018.

USA: Die ICE greift bei hungerstreikenden Migranten auf Zwangsernährung zurück

Die US-Einwanderungsbehörde (ICE) hat Zwangsernährung eingesetzt, um die Hungerstreiks inhaftierter Migranten zu beenden. Es wurden mehrere Fälle gemeldet, darunter der eines kurdischen Asylbewerbers in Texas, der acht Monate lang zwangsernährt wurde, bevor er Ende 2025 abgeschoben wurde. Die ICE räumt diese Praxis offiziell nicht ein, doch Vertreter der Behörde haben eingeräumt, dass sie darauf zurückgegriffen werden kann, wenn die Gesundheit der Inhaftierten als gefährdet eingestuft wird. Zahlreiche Beobachter, darunter Anwälte und Ärzte, prangern dies als Verletzung der Rechte der Hungerstreikenden an, die unter anderem bessere Haftbedingungen sowie Zugang zu Telefonaten oder Dienstleistungen in ihrer Sprache fordern.

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