Wien:Für die Freiheit!

Wien:Für die Freiheit!

AUFRUF ZUR KUNDGEBUNG:
FREITAG, 19.8.2022.
16:00-17:00 Uhr
Generalkonsulat der Türkei, Hietzinger Hauptstraße 38A
…………………
Protestaktion der Freiheitsinitiarive für politische Gefangene.
Gökhan Yildirim, Sibel Balaç und seit 15. August auch İleri Kizilaltun widersetzen sich seit 237/243/4 Tagen mit einem Todesfasten – Hungerstreik der brutalen Gefängnispolitik der AKP-Regierung, die allein in den letzten Monaten Dutzenden kranken Gefangenen das Leben kostete.
Seit 1 Woche ist Gökhan Yıldırım, nachdem sein Zustand sich verschlechterte im Städtischen Krankenhaus von Tekirdağ. Nach seiner Untersuchung wurde ârztlich bestätigt, dass er in seinem Zustand weder im Gefängnis noch in der Gefängniszelle des Krankenhauses bleiben kann. Doch das Gerichtsmedizinische Institut stellt sich wieder einmal in die Dienste des Staatsapparats und fasste in einem Bericht zusammen, Gökhan Yildirim könne im Krankenhaus bleiben.
‚Falls sich in den kommenden Tagen etwas ändern sollte, so würde man den Bericht nochmal überprüfen‘, hieß es weiter. Dabei wurde sogar festgehalten, er kann kaum gehen, wiegt nur noch 38 Kilo. Was sollte sich also ändern, außer dass er unter der Hand wegstirbt.
Seit 1 Woche hat Gökhan aufgrund der Umstände im Krankenhaus 3 Kilo verloren, wiegt nur noch 38 Kilo.
Er teilte im Telefonat seinem Bruder mit, es gäbe keine Ventilation im Zimmer auf der Intensivstation, außerdem kein Bad und keine Dusche, anfangs bekam er 3 Tage kein Salz, was bekanntlich extrem wichtig ist bei Hungerstreiks. Gökhan wird seit seinem unfreiwilligen Aufenthalt im Krankenhaus der Besuch seiner Verwandten verweigert, er darf keine persönliche Begleitung bei sich haben, obwohl er zur Blutzirkulation regelmäßig Massagen braucht, alleine kaum aufstehen und sich nicht anziehen kann.
Er ist aufgrund des Berichts der Gerichtsmedizin im Krankenhaus eingesperrt, die Aufschiebung seines Vollzugs, wie zuvor dringend angeraten, wies von der Staatsanwaltschaft abgelehnt. Die Unterbringung auf der Intensivstation dient dazu, eine ihm vertraute Person nicht als Begleitung zuzulassen, ihn zu isolieren. Selbst im Gefängnis gab es einen Mitgefangenen, der bei seinen alltäglichen Dingen half.
Die Angehörigen, AnwältInnen, MenschenrechtsverteidigerInnen fordern seit 1 Woche Gökhan’s Freilassung und sofortige Anerkennung der gerechten Forderungen von Sibel Balaç und Gökhan Yıldırım.
Wir werden vor dem Türkischen Generalkonsulat in Wien erneut für seine sofortige Freilassung und die Erfüllung der gerechten und vorrangigen Forderungen von Sibel, Gökhan und İleri eintreten:
*Freilassung der kranken Gefangenen,

  • faire Verfahren
    *Beendigung der willkürlichen, haftverlängernden und rechtsberaubenden Disziplinarstrafen!
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