Brasilien: Grundeigentümer beenden das Jahr blutig

Brasilien: Grundeigentümer beenden das Jahr blutig

In der Nacht des 31. Dezember verschwand in dem Dorf Monte Negro im brasilianischen Bundesstaat Rondônia der Bauernaktivist Lucas da Costa da Silva, als er zum Fischen gehen wollte. Bauern in er Umgebung hörten mehrere Schüsse du berichteten, dass Farmhäuser von bewaffneten Banden zerstört wurden.

Die Liga der armen Bauern (LCP) denunzierte das Verschwinden des Aktivisten umgehend und es wurde ein Suchtrupp zusammengestellt, um Lucas da Costa zu finden, tot oder lebendig. Wobei ersteres von Anfang an wahrscheinlicher war, wenn man betrachtet wie die Grundeigentümer schon alleine in denletzten Monaten mit der Bauernbewegung umgesprungen waren. Am 2. Januar des neuen Jahres gab es dann die traurige Gewissheit, dass Lucas da Costa mit einem Schuss in den Kopf getötet worden war.

Die bürgerliche Presse begann umgehend damit die Lüge zu verbreiten, dass er ein Opfer der Landarbeiter selbst war. Der wahre Verantwortliche für diesen erneuten Mord in Rondônia an einem Bauernaktivisten bleibt dabei ungenannt. Es ist der Grundbesitzer der Region mit seinen bewaffneten Mörderbanden, die die Bauern und ihre Organisation terrorisieren und ungehemmt morden. Darum fordert die LCP auch: „Schluss mit den Angriffen der Bewaffneten und Polizei gegen die Bauern auf das Geheiß der Grundbesitzer!“

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