Ein Angriff gegen EineN von uns ist ein Angriff gegen Alle!

Vom 28. bis zum 30. September wird vor dem höchsten Gericht der Schweiz, dem Bundesstrafgericht in Bellinzona, gegen Andi, eine Genossin des Revolutionären Aufbaus Schweiz, die auch in der Kommission der Roten Hilfe International aktiv ist, ein politischer Prozess stattfinden. Ihr werden verschiedene militante Aktionen in der Schweiz vorgeworfen, die sich gegen kapitalistische und staatliche Einrichtungen richteten.

Viele davon richteten sich gegen die Unterdrückung fortschrittlicher Kämpfe z.B. in Indien, gegen die Repression gegen die PCE(r)/GRAPO in Spanien und einige fanden in Begleitung zu Kampfmaßnahmen politischer Gefangener statt. Andere richteten sich gegen Repressionsorgane in der Schweiz, wie z.B. gegen den schweizerischen Geheimdienst.

Andi, die kriminalisierte Genossin, hat eine lange Widerstandsgeschichte, verkörpert eine Kontinuität des politischen Widerstands und ist deshalb den schweizerischen und internationalen Repressionsorgane ein Dorn im Auge, weswegen sie immer wieder Angriffen der Konterrevolution ausgesetzt ist.

Auch dieser Angriff gegen sie muss auch als Teil eines internationalen Angriffs gegen Militante der RHI gewertet werden. Teils in länderübergreifenden, koordinierten Aktionen fanden seit 2007 in Belgien, Italien und der Schweiz Hausdurchsuchungen und Verhaftungen statt. Darüber hinaus ist ein weiterer Prozess in Belgien gegen Militante der RHI in Vorbereitung, während in Spanien bereits seit einiger Zeit Prozesse gegen angebliche Mitglieder der Socorro Rojo Internacional stattfinden.

Betroffen sind Einzelne, gemeint sind wir alle!

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Dieser Angriff reiht sich ein in eine Vielzahl an Repressionsschlägen gegen politische AktivistInnen, die sich gegen die herrschenden Verhältnisse auflehnen. Mit den Prozessen sollen Einzelne herausgegriffen werden, um diese individualisiert abzuurteilen und aus unserem Kampf herauszugreifen.

Auch in der BRD werden Genossinnen und Genossen mit langer politischer Geschichte immer wieder kriminalisiert. So sollten in diesem Jahr 10 ehemalige Militante aus der RAF für 6 Monate in den Knast verschwinden, was aber vor allem durch den gemeinsamen Widerstand der Betroffenen verhindert werden konnte.

Mit der Repression sollen einzelne GenossInnen abgeschreckt werden und der kontinuierliche Austausch von älteren und jüngeren Militanten verhindert werden.
In diesem Sinne, fordern wir auch die Linke hier in der BRD auf, den Prozess gegen Andi solidarisch zu begleiten und zu unterstützen!

Zeigt euch solidarisch und kommt zum Prozess:

Mittwoch, 28. September – Freitag, 30. September 2011

Bundesstrafgericht Bellinzona
Schweiz

Die Militanten der RHI verteidigen: Den Angriff gegen Andi zurückschlagen

Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen
www.political-prisoners.net
www.gefangenen.info

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