Erklärung der Revolutionären Front zur Verteidigung der Rechte des Volkes (Brasilien) zu den Protesten gegen die G-20 in Hamburg

Erklärung der Revolutionären Front zur Verteidigung der Rechte des Volkes (Brasilien) zu den Protesten gegen die G-20 in Hamburg

Wir dokumentieren hier eine inoffizielle deutsche Übersetzung der Erklärung der Revolutionären Front zur Verteidigung der Rechte des Volkes (Brasilien) zu den Protesten gegen die G-20 in Hamburg:

Proletarier und unterdrückte Völker der Welt, vereinigt euch!

Erklärung zu den Protesten gegen die G-20 in Hamburg

Es lebe die Einheit des Proletariats und der Völker der Welt gegen den Imperialismus!

Der Leninismus lehrt, daß die Weltrevolution nur dann siegen kann, wenn das Proletariat der kapitalistischen Länder den Befreiungskampf der Völker der kolonialen und halbkolonialen Länder und das Proletariat der Kolonien und Halbkolonien den Befreiungskampf des Proletariats der kapitalistischen Länder unterstützt.
Vorsitzender Mao Tsetung, Dem Gedenken Bethunes

In den Tagen des 07. und 08. Juli fand in Hamburg-Deutschland das imperialistische Treffen der G-20 statt. Bei diesem Treffen der reaktionären Herrschenden der imperialistischen Supermächte und Mächte, in Verschwörung und Zwist, unter Applaus ihrer Lakaien, planten sie weitere Maßnahmen zur Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeitermassen und mehr Angriffskriege und Beutezüge gegen die unterdrückten Nationen und Völker der Welt ausgebrütet.

Der deutsche imperialistische Staat, angeführt von der erzreaktionären Kanzlerin Merkel, konnte diesen imperialistischen Gipfel nur durch eine wirkliche Kriegsoperation gegen das Volk durchführen, mobilisierte mehr als 20.000 Polizisten, Panzer, spezielle Gefängnisse und alle Arten von Terror und Bedrohungen.

Der bekannte deutsche Staatsterrorismus konnte den heftigen Widerstand der kämpferischen Jugend nicht abschrecken, die die Angriffe seiner Horden entschlossen zurückstießen und die Straßen in ganz Hamburg in Brand setzten und es zu einer lebenden Hölle für den Imperialismus und Reaktionäre machten. Zehntausende von militanten Massen in Deutschland und mehreren europäischen Ländern vereinten sich gegen den Imperialismus, trotzten der terroristischen Unterdrückung und kämpften und leisteten fast eine Woche lang Widerstand in diesen erschütternden Tagen des Kampfes, die auf der ganzen Welt widerhallten.

Das Bekenntnis auf Seiten der Feinde des Volkes, zu den Schlägen die sie erhalten haben, wurde auch in dem Gebrüll ausgedrückt, dass die Reaktion und der Opportunismus durch seine Pressemonopole gegen die gerechte Gewalt der Massen entfesselte, in einer Kampagne tollwütiger Heuchelei und altem Gerede über den verfaulten bürgerlichen Pazifismus.

Wir, die in den vom Imperialismus unterdrückten Ländern kämpfen, senden unsere revolutionären Grüße an das Bündnis gegen imperialistische Aggression und alle Kämpfer schicken, die den deutschen imperialistischen Staat herausgefordert, ihn das Gewicht und die Stärke der antiimperialistischen Einheitsfront unter Führung der roten Fahnen des Kommunismus, die mit ihrer ganzen Kraft knattern, fühlen lassen und eine klare Botschaft des Kampfes an die Völker der Welt geschickt haben.

Die heldenhaften Tage von Hamburg, gaben der proletarischen und anti-imperialistischen Bewegung der Welt große Lehren, weil die Kommunisten, die den Revisionismus und Sozialchauvinismus hinwegfegen, in den ersten Reihen des Kampfes standen, brillant die Vereinigung der beiden großen Strömungen der Weltrevolution zum Ausdruck brachten: die nationalen Befreiungskämpfe der Völker die durch den Imperialismus unterdrückt sind und der proletarische Kampf in den imperialistischen Ländern.

Nach dem imperialistischen Gipfel stürmten Spezialeinheiten der Polizei das Internationale Zentrum B5, führten eine illegale Hausdurchsuchung durch, griffen die Anwesenden an und nahmen sie fest. Das Internationale Zentrum B5 ist bekannt als wichtiger Raum der politischen und antiimperialistischen Aktivitäten in Hamburg und muss verteidigt werden!

Etwa 85 Aktivisten wurden in Hamburg verhaftet, die Opfer der Repression der G20. Diese antiimperialistische Aktivisten, die durch Repression betroffen sind sind politische Gefangene des antiimperialistischen Kampfes und müssen durch das Proletariat und die unterdrückten Völker der ganzen Welt als Teil der Einheitsfront gegen den Imperialismus verteidigt werden.

Wir rufen alle demokratischen und revolutionären Organisationen aus der ganzen Welt die Kämpfe und die harten dem Imperialismus und der deutschen Polizei verabreichten Schläge zu feiern und eine große Kampagne gegen den imperialistischen Krieg des Plünderns und der Aufteilung und zur Verteidigung der politischen Gefangenen von Hamburg und der ganzen Welt zu erheben. Insbesondere fordern wir die revolutionären Menschen und Organisationen der imperialistischen Länder auf, sich an Hamburg ein Beispiel zu nehmen. Die wahre Flamme, die Hamburg in Brand gesteckt hat, war die Flamme des Kommunismus und des wahren Internationalismus!

Es lebe der proletarische Internationalismus!

Es lebe die antiimperialistische Einheitsfront, geführt durch das revolutionäre Proletariat!

Nieder mit dem imperialistischen Krieg! Es lebe der Volkskrieg!

Revolutionäre Front zur Verteidigung der Rechte des Volkes – Brasilien (FRDDP)

Rio de Janeiro, 12. Juli 2017

http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/t-theorie/t-dokumente/1572-erklaerung-der-revolutionaeren-front-zur-verteidigung-der-rechte-des-volkes-brasilien-zu-den-protesten-gegen-die-g-20-in-hamburg

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