Veranstaltung in Wuppertal am 18. Mai anlässlich des 40. Todestages von Ulrike Meinhof

Veranstaltung in Wuppertal am 18. Mai anlässlich des 40. Todestages von Ulrike Meinhof

Am 9. Mai wird Ulrike Meinhof 40 Jahre tot sein. Sie starb in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1976 im Knast in Stuttgart-Stammheim. Menschen, die die staatlich verordnete Selbstmord-Version in Frage stellen, wurden und werden kriminalisiert.

 

Ulrike Meinhof, geboren 1934, engagierte sich seit 1957 politisch. Sie war Mitglied der verbotenen KPD und wurde durch ihre Kolumnen und Artikel, vor allem in der Zeitschrift „Konkret“, eine bedeutende linke Persönlichkeit in der BRD.

1970 gründete sie mit anderen die bewaffnet und illegal kämpfende politische Gruppe ROTE ARMEE FRAKTION (RAF).
Die Entscheidung für den bewaffneten Kampf findet ihre Begründung in den Erfahrungen mit der post-faschistischen BRD-Gesellschaft, dem US-Krieg in Vietnam und dem Willen, die 68er-Revolte weiter zu entwickeln.

Wir möchten mit Euch 40 Jahre nach ihrem Tod über diese Ereignisse diskutieren und die Frage stellen, welche Relevanz diese Ideen heute noch haben.

Dazu sind eingeladen:

Uwe Neubauer:
der Schauspieler und politische Akteur wird Texte von ihr und zu ihr vortragen.
Ebenso Texte aus der Broschüre „Kleine Einführung in die Geschichte der RAF“

Ein Vertreter des „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ berichtet über die Kriminalisierung von Texten und kulturellen Beiträgen von und zu der RAF.
Weiterhin wird versucht, über den persönlicher Bezug zu Ulrike, Verbindungslinien zu heute zu ziehen.

Zeit: Mittwoch, den 18. Mai, 20:00 Uhr
Ort: Autonomes Zentrum Wuppertal,  Markomannenstr. 3
Veranstalter: „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“, Hamburg

Unterstützt wird die Veranstaltung von der 0rtsgruppe Wuppertal der Roten Hilfe e. V., „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“, Wuppertal, Infoladen Wuppertal

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