VEREINEN, GEGEN DIE ISOLATIONS- VERNICHTUNGSPOLITIKEN DES FASCHISMUS LASST UNS IN DER ANTI-IMPERIALISTISCHEN FRONT VEREINEN

VEREINEN, GEGEN DIE ISOLATIONS- VERNICHTUNGSPOLITIKEN DES FASCHISMUS LASST UNS IN DER ANTI-IMPERIALISTISCHEN FRONT VEREINEN

Beim Treffen der Anti-imperialistischen Front am 01. und 02. Juni wurde beschlossen das nächste Symposium in der Türkei durchzuführen, um solidarisch mit der Volksfront zu sein.
Um dem gerecht zu werden, findet das nächste Symposium am 08. und 09. Juni in Istanbul statt.
Der Imperialismus möchte die Menschen in der Türkei und auf der ganzen Welt in die Hoffnungslosigkeit versetzen.

Lasst uns dem Imperialismus diesen Sieg verweigern.
Der Imperialismus hat Institutionen wie IWF, Weltbank, EU, G8…wir haben die Anti-Imperialistische Front
Der Imperialismus hat sich insofern durchgesetzt, dass er weltweit fast alle nationalen und sozialen Kämpfe bzw. Kämpfende eliminiert hat, in die Knie gezwungen hat.
Jetzt möchte er uns auch im Kopf zur Kapitulation zwingen. Er versucht dieses Denken zu verbreiten: „gegen den Imperialismus kann man keinen Widerstand leisten, kämpfen; die Revolution ist unmöglich. “ Der Imperialismus möchte, dass die Völker weltweit zermürben und in die Hoffnungslosigkeit versetzen. Der Imperialismus führt einen Kampf gegen die Völker dieser Erde.

In Palästina gehen die Angriffe ununterbrochen weiter. Dieses Land möchte man geradezu aus der Landkarte entfernen, die Bevölkerung weltweit zu Flüchtlingen machen. Das alles geschieht vor den Augen der Weltöffentlichkeit, keine regt sich dagegen.
In Afrika findet eine gnadenlose Ausbeutung statt.
In Europa geht ein Rechtsruck um, das wird ausgenutzt um repressive, rassistische Gesetze durchzusetzen. Das bekommen vor allem die Syrier zu spüren. Zuerst hat der Imperialismus einen Krieg in ihrem Land angezettelt und sie zur Flucht gezwungen, nun werden sie ihres Asylrechtes beraubt.
Das Recht auf Asyl ist eine historische Errungenschaft der Völker, welche man nun zu unterwandern versucht.

Wir widersetzen uns gegen diese Angriffe. Gegen die Vernichtungs- und Kapitulationspolitiken des Imperialismus stehen WIR. In der Türkei haben wir historische Widerstandskämpfe durchgeführt.
Die gesamte Linke in der Türkei, hat gegenüber den Ausnahmezustand in der Türkei kapituliert. „Im Ausnahmezustand kann man keine Aktionen durchführen“ hieß es immer wieder, wenn wir gemeinsame Aktionen vorgeschlagen haben.Wir möchten während des Symposiums unsere Kampf- und Widerstandserfahrungen teilen, zeigen wie es sich gegen den Faschismus kämpfen lässt.
Wir möchten den Menschen auf der ganzen Welt Hoffnung geben.
Wir möchten zeigen, dass UNTER ALLEN UMSTÄNDEN WIDERSTAND GELEISTET WERDEN KANN, Siege errungen werden können. Die Türkei befand sich für 2 Jahre im Ausnahmezustand. Mit den neuen Anti-Terror-Gesetzen hat sich das nun manifestiert.

Wir kämpfen dagegen, wir kämpfen gegen den offenen Faschismus: mit den Angestellten, unseren Gefangenen, Menschen in den Armenvierteln, Angehörigen der Gefangenen, Ingenieuren, Architekten, Anwälte, alten Müttern und Vätern, sogar unsere körperlich eingeschränkten FreundInnen leisten Widerstand.Während des Ausnahmezustandes wurden mit 36 Dekreten 130.000 öffentlich-rechtlich Beschäftigte entlassen. KESK, (Angestellten Gewerkschaftskonföderation), welche sich als links bezeichnet hat 236000 Mitglieder.
Aber einzig die Akademikerin Nuriye Gülmen und der Lehrer Semih Özakca haben sich gegen die ungerechten Kündigungen gewehrt, mit ihnen hat der Widerstand begonnen. Sie haben mit der Forderung „Ich möchte meine Arbeit zurück“ in Ankara Yüksel vor dem Menschenrechtsdenkmal ihre Aktion begonnen.
Dieser Widerstand fand in der ganzen Türkei Widerhall.
Sie wurden jeden Tag festgenommen und waren nach ihrer Freilassung wieder beim Widerstand.Sie wurden verhaftet, führten 324 Tage lang einen Hungerstreik durch, nach ihrer Entlassung führten sie ihren Kampf in Yüksel fort.
Yüksel wurde ein Inbegriff für den Widerstand. Die größte ArbeiterInnengewerkschaft DISK hat 141.000 Mitglieder, unternimmt aber nichts gegen die Kündigungen mit Dekreten.
Allein Mitglieder der DIH (Revolutionäre Arbeiter Bewegung) leisten Widerstand, fordern ihre Arbeit zurück. Und haben sich schon mehrmals durchgesetzt.

Die Ingenieurs- und Architektenkammer, welche von sich behauptet links und demokratisch zu sein, hat 550.000 MitgliederInnen. Aber einzig und allein die Architektin Alev Sahin, die ebenfalls Opfer des Dekretes ist, fordert ihre Arbeit zurück. In der Anwaltskammer sind 96.000 Anwälte registriert. Aber einzig die Anwälte der HHB (Anwaltskanzlei des Volkes) leisten Widerstand.
Der AKP-Faschismus hat ihre Kanzlei gestürmt, ausnahmslos alle Anwälte verhaftet. Sie geben folgendes zu verstehen: Vertretet nicht das Volk, sondern die Bosse. Oder befasst euch nur noch mit Fällen wie Scheidungen usw. Ansonsten landet ihr im Gefängnis.
19 Anwälte führen auch im Gefängnis ihre Praxis als revolutionäre Anwälte durch. Alle Mitglieder von Grup Yorum, eine revolutionäre Musikband, die seit 30 Jahren besteht, wurden entweder verhaftet oder Haftbefehl ausgestellt.
Aber Yorum macht nichtsdestotrotz weiter, widersetzt sich gegen die Terrorlisten des Faschismus mit neuen Liedern.In den Gefängnissen der Türkei gibt es ca. 230.000 Gefangene und Inhaftierte. Außer den Cephe Gefangenen wurden alle politischen Gefangene zum Schweigen gebracht.
Die freien Gefangenen befinden sich seit 2 Jahren im Allgemeinstreik.
Obwohl sie jeden Tag gefoltert werden, ständig in andere Gefängnisse versetzt, Kommunikationsverbot verhängt usw. verhängt wird. In der Türkei wurde während des Ausnahmezustandes alle Veranstaltungen verboten. Wir führen trotzdem Symposien, Veranstaltungen durch.

Auch jetzt werden wir eines durchführen. Der Imperialismus und Faschismus hat sich nicht verändert.
Der einzige Ausweg für die Völker auf der ganzen Welt ist Widerstand leisten und zu kämpfen.
Der Sieg wird nicht leicht errungen werden. Aber ohne Kampf und Widerstand verfallen wir dem Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit, Ausweglosigkeit und Hoffnungslosigkeit.

Der Kampf ist unabdingbar.Wir möchte all unseren FreundInnen und GenossInnen beim Symposium am 08. und 09. September und dem Prozess am 10. September an unserem Beispiel zeigen, dass und wie man gegen den Faschismus Widerstand leisten kann.

Mit eurer Teilnahme werden wir noch stärker sein.
LASST UNS GEGEN DEN GEMEINSAMEN FEIND IMPERIALISMUS IN DER INTERNATIONALISTISCHEN FRONT VEREINEN

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