Chile: Gericht ordnet die Verlegung von Mauricio Hernández Norambuena in das Gefängnis von Rancagua an

Ein Gericht in Santiago hat angeordnet, dass Mauricio Hernández Norambuena, ehemaliges Mitglied der „Frente Patriótico Manuel Rodríguez“ (FPMR), innerhalb von 10 Tagen aus der Hochsicherheitsanstalt (REPAS) in Santiago in das Gefängnis von Rancagua verlegt wird. Obwohl er Anfang Juni aus Sicherheitsgründen dorthin verlegt worden war, folgte das Gericht den Argumenten der Verteidigung, die sich auf sein fortgeschrittenes Alter und seine Erkrankungen bezogen.

Die Entscheidung stützt sich insbesondere auf einen Bericht der Menschenrechtsabteilung der chilenischen nationalen Strafvollzugsbehörde, wonach sein Verbleib im REPAS nach internationalen Standards zu unmenschlichen Haftbedingungen führen könnte. Die Behörde empfahl seine Verlegung sowie die Fortsetzung seiner medizinischen Versorgung und seiner Resozialisierungsprogramme in Rancagua.

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