Chile: Zwei mutmaßliche Mitglieder des Mapuche-Widerstands nach mehr als vier Jahren auf der Flucht festgenommen

Die chilenische Kriminalpolizei (PDI) hat mit Unterstützung der Carabineros und der Armee Juan Millanao Hueiquillán und Jorge Huenchullán Millanao im Rahmen einer Operation in einer ländlichen Gegend von Victoria in der Region Araucanía festgenommen. Die beiden Männer, die seit mehr als vier Jahren gesucht wurden, werden von den Behörden beschuldigt, dem Mapuche-Widerstand Malleco (RMM) anzugehören und an mehreren Brandanschlägen und bewaffneten Übergriffen beteiligt gewesen zu sein, die 2021 und 2022 im Süden Chiles verübt wurden.

Gegen die beiden Männer soll formell Anklage erhoben werden, unter anderem wegen Fahrzeugbränden, Straßenblockaden, Drohungen gegen Autofahrer und Schüssen auf Sicherheitskräfte. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft in Victoria in Zusammenarbeit mit der Spezialbrigade der PDI und deren kriminaltechnischem Labor geführt. Die Behörden teilten mit, dass die Festnahme ohne Zwischenfälle verlaufen sei und die Verdächtigen dem Untersuchungsgericht in Victoria vorgeführt worden seien.

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