Die Trans-Aktivistin Autumn Hill gab ihr erstes Interview aus dem Bezirksgefängnis von Johnson County in Texas, nachdem sie im sogenannten „Prairieland“-Fall zu 50 Jahren Haft verurteilt worden war – im Zusammenhang mit der Demonstration von 2025 vor einem ICE-Abschiebezentrum in Texas. Zusammen mit acht weiteren Personen wurde sie wegen Verbindungen zu einer angeblichen „Antifa-Zelle“ und wegen materieller Unterstützung des Terrorismus angeklagt. Sie bestreitet die ihr vorgeworfenen Taten und betont, dass ihr Prozess eine politische Dimension habe. „Ich betrachte mich ganz klar als politische Gefangene. Meiner Meinung nach ist es offensichtlich, dass ich aus politischen Gründen inhaftiert wurde. Meiner Meinung nach ist es offensichtlich, dass wir aus politischen Gründen verurteilt wurden und dass der Richter, der mich verurteilt hat, Reed O’Connor – im Gegensatz zu Richter Mark Pittman – ebenfalls aus politischen Gründen Strafen verhängt hat. Mark Pittman und Reed O’Connor haben deutlich gemacht, dass sie der Ansicht waren, dieses Urteil sende eine Botschaft an diejenigen, die ihrer Meinung nach ‚eine Ideologie teilen, die politische Gewalt rechtfertigt‘.“ Hill prangert zudem ihre Inhaftierung in einer Männerhaftanstalt sowie die Nutzung ihres Falles als Beispiel für die Unterdrückung von Gegnern der Trump-Regierung an. Sie und ihre Mitangeklagten haben Berufung eingelegt.







