Am Samstag, dem 11. April, nahmen zahlreiche Menschen aus verschiedenen Ländern, darunter Griechenland, Belgien, Österreich, Frankreich, Deutschland und Großbritannien, an einem eintägigen Solidaritätshungerstreik zur Unterstützung politischer Gefangener in der Türkei teil.
Bis heute befinden sich Tahsin Sagaltici und Gürkan Türkoglu seit 258 Tagen im unbefristeten Hungerstreik, Hüseyin Özen seit 238 Tagen.
Sie fordern die Verlegung in ein Gefängnis, das keine grubenartige Isolationsanstalt ist. Derzeit werden sie im Hochsicherheitsgefängnis von Antalya festgehalten, wo sie durch Isolation systematischer Folter ausgesetzt sind. In der Vergangenheit haben Dutzende von Gefangenen ihre Forderungen durch Hungerstreiks oder sogar Todesfasten durchgesetzt.
Sie kämpfen gegen die unmenschlichen Isolationsbedingungen in Gefängnissen der Typen S, R und Y (offiziell als Hochsicherheitsgefängnisse bezeichnet), in denen den Gefangenen über mehrere Jahre hinweg Sonnenlicht, frische Luft und jeglicher sozialer oder menschlicher Kontakt vorenthalten werden.
Diese Art von Gefängnis stellt eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte und des Völkerrechts dar.
Daher läuft seit über einem Jahr eine internationale Kampagne, um auf den Widerstand gegen deren Schließung aufmerksam zu machen und die Verlegung politischer Gefangener in diese Strafanstalten zu stoppen, und sie wird fortgesetzt, um das Leben derjenigen zu verteidigen, die dort noch immer festgehalten werden.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)







