Indien: Der Gesundheitszustand des inhaftierten Dokumentarfilmers Vishal Singh gibt Anlass zur Sorge

Der Dokumentarfilmer und Aktivist Vishal Singh, der seit Juni 2025 in Haft ist, nachdem er von der Nationalen Ermittlungsbehörde im Rahmen des sogenannten „Lucknow-Verschwörungsfalls“ festgenommen wurde, leidet im Gefängnis unter einer starken Verschlechterung seines Gesundheitszustands. In diesem Fall werden mehrere Aktivisten von den indischen Behörden wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit einer angeblichen kriminellen Vereinigung strafrechtlich verfolgt. Als engagierter Filmemacher hat Vishal Singh unter anderem die interkommunalen Gewalttaten in Delhi und die Situation der Wanderarbeiter während des Covid-19-Lockdowns dokumentiert.

Nach Angaben seiner Familie leidet Vishal Singh unter schweren gesundheitlichen Problemen, darunter starker Bluthochdruck, anhaltendes Erbrechen, erheblicher Sehverlust, Schwellungen und Gehschwierigkeiten nach einem neurologischen Vorfall im März 2026. Trotz dieser Verschlechterung wurde er nicht in eine spezialisierte Einrichtung verlegt.

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