Ein iranisches Gericht soll im Rahmen der Unterdrückung der Demonstrationen und Unruhen, die das Land Anfang des Jahres 2026 erschütterten, zehn Demonstranten zum Tode und sechs weitere zu Haftstrafen von bis zu 25 Jahren verurteilt haben. Diese Urteile fallen zu einem Zeitpunkt, an dem bereits mehrere Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Protesten in Isfahan stattgefunden haben.
Gleichzeitig haben die Vereinigten Staaten am 30. August ihre Angriffe auf den Iran wieder aufgenommen und dabei insbesondere zwei iranische Abschussrampen auf der Insel Larak in der Straße von Hormus ins Visier genommen, nachdem sie behauptet hatten, die Revolutionsgarden würden mit Seeminen bestückte Raketen vorbereiten. Teheran reagierte darauf mit der Ankündigung von Angriffen auf US-Militäreinrichtungen in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die erneute Eskalation schürt die Spannungen rund um die Straße von Hormus, einer strategisch wichtigen Passage für den weltweiten Transport von Kohlenwasserstoffen, während Washington weiterhin eine Blockade der iranischen Häfen aufrechterhält.
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