Deutschland: 2.000 Antimilitaristen widersetzen sich in Köln dem polizeilichen Vorgehen

In Köln nahmen am 5. September trotz massiver polizeilicher Repressionen etwa 2.000 Menschen an der Abschlussdemonstration des Camps „Rheinmetall Entwaffnen“ teil. Die Demonstration wurde mehr als sechs Stunden lang eingekesselt, während die Ordnungskräfte Schläge austeilten, Festnahmen vornahmen und Personalienkontrollen durchführten. Nach Angaben der Rettungskräfte wurden mehr als 200 Demonstranten verletzt, von denen 22 medizinisch versorgt werden mussten, während der Zugang der Rettungskräfte zum eingekesselten Demonstrationszug behindert worden sein soll.

Trotz dieser Gewalt setzten die Demonstranten ihren Protest fort und verstärkten ihre Gesten der Solidarität und des Widerstands: Gesänge und Parolen im eingekesselten Demonstrationszug, spontane Versammlungen zur Unterstützung der Festgenommenen und neue Demonstrationen in der Innenstadt. Der Tag bildete den Abschluss einer Woche antimilitaristischer Aktionen gegen die Rüstungsindustrie und die Militarisierung, die insbesondere durch Blockaden von Standorten im Zusammenhang mit Rheinmetall und der Bundeswehr geprägt war.

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