Mexiko: Kundgebung für Verschwundene und politische Gefangene

Anlässlich des Internationalen Tages der Opfer von Verschleppung und willkürlicher Inhaftierung ist am 30. August eine Kundgebung vor dem mexikanischen Konsulat in Chicago geplant, um auf die Situation der in Mexiko Verschwundenen aufmerksam zu machen, deren Zahl 130.000 übersteigt. Im Mittelpunkt dieser Kundgebung steht insbesondere der Fall von Ernesto Sernas García, einem Aktivisten von Sol Rojo, der 2018 unter Umständen verschwand, an denen der mexikanische Staat und reaktionäre Kräfte beteiligt waren. Zudem fordert sie die Freilassung von Jesús Plácido Galindo, einer führenden Persönlichkeit der Nahua-Gemeinschaft im Bundesstaat Guerrero, der sich im CIPOG-EZ und in der CRAC-PF engagiert, zwei indigenen Organisationen, die sich für die Sicherheit und den Schutz der Gemeinschaften einsetzen. Über diese beiden Fälle hinaus zielt diese Initiative darauf ab, ein umfassenderes Phänomen des Verschwindens von Personen, der Unterdrückung und der Inhaftierung von Aktivisten in Mexiko anzuprangern.

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