Rom: Erfolgreiche Gedenkveranstaltung zu Ehren von Ulrike Meinhof

Plakataktion in Brüssel am 9. Mai 2026.
In Rom organisierte die Ortsgruppe des Secours Rouge International (SRI) am Samstag, dem 9. Mai, anlässlich des 50. Jahrestags ihrer Ermordung eine Gedenkveranstaltung zu Ehren von Ulrike Meinhof, an der etwa fünfzig Teilnehmer teilnahmen. Nach einem Rückblick auf ihre Geschichte und die der Roten Armee Fraktion (RAF) konzentrierte sich die Diskussion anschließend auf den Zusammenhang zwischen Klassenkampf und Antiimperialismus sowie auf den Widerstand im Gefängnis gegen die „weiße Folter“ der Einzelhaft. Im Laufe des Austauschs wurde der aus der Niederlage resultierende Defätismus von den Teilnehmer*innen zurückgewiesen, die betonten, dass die Revolution ein langer internationaler Prozess ist, der aus vielfältigen Anstrengungen besteht, die in ihrer Gesamtheit zu ihrer Verwirklichung beitragen. Schließlich wurde betont, wie wichtig es ist, den Kampf entlang dieser beiden Achsen weiterzuentwickeln, und zwar in den aktuellen Klassenmobilisierungen gegen Imperialismus und Repression, insbesondere anlässlich des zweiten Prozesses gegen Daniela Klette im kommenden Herbst.

Gedenkfeier für die Aktivisten der Roten Armee Fraktion am 9. Mai 2026 in Stuttgart
Parallel dazu führten andere Sektionen des SRI mehrere Aktionen durch. In Brüssel wurde eine Wandcollage gestaltet, während in Stuttgart an den Gräbern von Baader, Ensslin und Raspe eine Gedenkfeier stattfand, gefolgt von einer Veranstaltung, die ihrer Geschichte und ihrer Rolle gewidmet war. In Toulouse veröffentlichte die lokale Sektion eine Erklärung, in der sie die Bedeutung dieses Erbes für die antiimperialistische und revolutionäre Linke hervorhob.

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https://secoursrouge.org/rome-succes-de-la-rencontre-en-hommage-a-ulrike-meinhof/