Die schwer erkrankte antifaschistische Aktivistin der „Gruppen des antifaschistischen Widerstands vom 1. Oktober“ (GRAPO), María José Baños, wurde am 30. April nach mehr als 33 Jahren Haft und einer groß angelegten Solidaritätskampagne innerhalb und außerhalb des Gefängnisses freigelassen.
Insbesondere politische Gefangene hatten Hungerstreiks organisiert, um ihre Freilassung und eine angemessene medizinische Versorgung zu fordern. Diese Freilassung erfolgte nach mehreren Jahren politischer und juristischer Schikanen, wobei die Behörden insbesondere das Fehlen eines Verzichts auf ihre politischen Überzeugungen geltend machten.
oIhre Freiheit ist jedoch nach wie vor mit zahlreichen Auflagen und Einschränkungen verbunden, die von der Audiencia Nacional auferlegt wurden. Insbesondere ist es ihr untersagt, Interviews zu geben, in den Medien aufzutreten oder an Ehrungen oder öffentlichen Veranstaltungen zu ihrer Ehren oder zu Ehren von Mitgliedern von Organisationen teilzunehmen, die von den Behörden als „terroristisch“ eingestuft werden, wie beispielsweise die PCE(r) und die GRAPO.
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