Seit Ende Juni 2026 versuchen die Behörden des Budapester Gefängnisses, in dem die nicht-binäre Antifa-Aktivistin Maja inhaftiert ist, ihr das Tragen von Frauenkleidung zu verbieten, ohne ihr eine schriftliche rechtliche Begründung dafür vorzulegen. Am 17. Juli wurde Maja von mehreren Vollzugsbeamten gewaltsam überwältigt, nachdem sie sich geweigert hatte, sich umzuziehen, wodurch sie mehrere Verletzungen davontrug. Anschließend wurde Maja unter Bewachung ins Krankenhaus gebracht, während ihre weibliche Kleidung aus der Zelle entfernt wurde.
Gegen Maja wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, in dem ihr vorgeworfen wird, die Beamten angegriffen zu haben, und es wurde ein dreimonatiger Ausschluss von Freizeit- und Gemeinschaftsaktivitäten verhängt. Diese Sanktion, die derzeit bis zur Entscheidung über die Berufung ausgesetzt ist, stellt eine weitere Druckmaßnahme dar, die darauf abzielt, Maja in der Ausdrucksform ihres Geschlechts einzuschränken.
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