Am 29. Juni 2026 durchsuchten das FBI und das Department of Homeland Security in Texas die Wohnung der Antifaschistin „Doberman“ im Rahmen einer Ermittlungen des Bundes wegen eines mutmaßlichen Anschlagsplans. Die Beamten führten eine besonders brutale Operation durch, mit gepanzerten Fahrzeugen, Blendgranaten und einer „No-Knock“-Durchsuchung, die es den Beamten ermöglicht, eine Wohnung zu betreten, ohne ihre Anwesenheit anzukündigen oder darauf zu warten, dass die Bewohner*innen die Tür öffnen. Es wurde keine Anklage gegen sie erhoben, doch die Beamten befragten sie insbesondere zu ihren angeblichen Verbindungen zu den Aktivisten, gegen die im sogenannten „Prairieland“-Fall ermittelt wird.
In den folgenden Tagen bot ihr ein FBI-Agent bis zu 200.000 Dollar an, damit sie als Informantin tätig werde und Informationen über Aktivisten liefere, die als „böswillige Akteure“ gelten. Ihr Anwalt ist der Ansicht, dass dieser Rekrutierungsversuch Teil der Verschärfung der Ermittlungen gegen die Linke im Rahmen der Präsidialrichtlinie NSPM-7 ist, die insbesondere auf antifaschistische Kreise abzielt. Der Fall veranschaulicht somit den kombinierten Einsatz von Überwachung, Hausdurchsuchungen und der Anwerbung von Informanten bei der Unterdrückung linker Bewegungen in den Vereinigten Staaten.
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