USA: Debatte in revolutionären Kreisen über die Zusammenarbeit mit dem Staat angesichts der Repression

Ein von US-amerikanischen kommunistischen und anarchistischen Aktivisten unterzeichneter Text entfacht erneut die Debatte über die Frage der Zusammenarbeit mit den Behörden in Fällen politischer Repression. Ausgehend vom Fall „Prairieland“, der durch harte Urteile gegen Aktivisten geprägt war, kritisieren die Autoren insbesondere das Solidaritätskollektiv „DFW Support Committee“ sowie die „Fire Ant Movement Defense“ und die Plattform „CrimethInc.“, denen sie vorwerfen, die Möglichkeit verteidigt zu haben, Personen, die mit den Sicherheitskräften kollaboriert haben, wieder in die Bewegung aufzunehmen. Sie beanstanden insbesondere die von Fire Ant in ihrem Text „Manufactured Betrayal“ vertretene Position, in der die Möglichkeit einer „Rückkehr“ für bestimmte Aktivisten, die kooperiert hatten, angesprochen wurde.

Die Autoren vertreten eine strikte Linie der Nichtkooperation mit dem Staat, die als strategisches Prinzip des kollektiven Schutzes angesichts von Ermittlungen und Strafverfolgungen angesehen wird. Sie lehnen die Idee einer Wiedereingliederung von Personen ab, die den Behörden Informationen geliefert haben, und rufen dazu auf, die Praktiken der politischen Selbstverteidigung, der Transparenz und der Unterstützung für Aktivisten, die eine Zusammenarbeit verweigern, zu verstärken.
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