USA: Richter genehmigt Zwangsernährung eines inhaftierten Migranten

Ein Bundesrichter in Texas hat der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE gestattet, einen kubanischen Migranten, der sich in einem Abschiebezentrum in der Nähe von Houston im Hungerstreik befindet, ohne dessen Einwilligung zwangsweise zu ernähren. Die Anordnung erlaubt insbesondere das Legen einer Nasensonde und, falls erforderlich, eine Gastrostomie, die einen Bauchschnitt erfordert.

Der Fall stößt auf heftige Kritik, wobei betont wird, dass diese Praktiken einer Folter gleichkommen. Zudem unterliegen die Verfahren im Zusammenhang mit Hungerstreiks und medizinischen Eingriffen weitgehend der Geheimhaltung, was die Informationen über die Haftbedingungen einschränkt.

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