Die US-Einwanderungsbehörde hat ihre Präsenz an Flughäfen verstärkt, um die von Donald Trump festgelegten Festnahmeziele zu erreichen. So wurden im vergangenen Monat täglich bis zu 30 Personen festgenommen, teilweise beim Check-in oder in der Abflughalle, darunter auch Personen, deren Visum abgelaufen war oder deren Aufenthaltsstatus noch geklärt wurde. Einige Fluggesellschaften verweigerten Beamten, die eine Festnahme ohne richterlichen Haftbefehl vornehmen wollten, den Zugang an Bord.
Diese Verschärfung der Einwanderungspolitik geht mit einem starken Anstieg der Sterblichkeitsrate unter den von der ICE Inhaftierten einher. Seit Januar 2025 sind mindestens 56 Menschen nach ihrer Festnahme gestorben – fast so viele wie in den sieben Jahren zuvor. In den Haftanstalten hat sich die Zahl der Todesfälle mehr als verdreifacht, während die Zahl der Inhaftierten um etwa 80 % gestiegen ist, wodurch die Sterblichkeitsrate um 140 % zugenommen hat. Als Ursachen werden insbesondere die Haftbedingungen, der mangelnde Zugang zu medizinischer Versorgung und die unzureichende psychologische Betreuung genannt.
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