„Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“ am Dienstag, den 4. Oktober von 18 – 19 Uhr

Zu hören über das Webradio „Radio Flora“ aus Hannover per Livestream: www.radioflora.de am Dienstag, dem 4. Oktober von 18 – 19 Uhr.

In der Oktober Ausgabe von „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“ gibt es  folgende Beiträge:

– ANTI-KNAST-TAGE in Köln vom 28.-30.Oktober 2011
– Klage wegen LKA-Spitzel Simon Bromma
– Zum Prozess gegen Andrea aus der Schweiz

Zu hören über das Webradio “ Radio Flora “ aus Hannover per Livestream: www.radioflora.de am Dienstag, dem 4. Oktober von 18 – 19 Uhr.

Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 6.Oktober von 11 – 12 Uhr.

Hintergrundinformationen:
ANTI-KNAST-TAGE in Köln vom 28.-30.Oktober 2011
KNAST GEHT UNS ALLE AN:
Seit einigen Jahren gibt es ein Bündnis anarchistischer/libertärer/autonomer/systemkritischer Antiknast-Gruppen im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr organisiert eine der beteiligten Gruppen in ihrer Stadt öffentliche Antiknast-Tage. Für 2011 haben wir vom Autonomen Knastprojekt Köln diese Aufgabe übernommen:  
Knast ist ein zentrales Mittel von Herrschaftssicherung. Dabei denken wir jetzt gar nicht mal in erster Linie an die Spezialverfahren gegen uns als radikale Linke. Die wichtigste Funktion des Knasts ist die Erzeugung von Angst. Nicht nur die Gefangenen sind Opfer des Knasts. Unsere Angst vor dem Knast ist viel wichtiger für das System.
Vorläufige Themen:  
– Sicherungsverwahrung
– Hungerstreik von Werner Braeuner
– Kommunikation mit Gefangenen
– 129a-Verfahren in Dresden
– Sucht und Knast
– „Politisch“ – „Sozial“? Fragen zu unkritischer Begrifflichkeit. Wer sind eigentlich „unsere“ Gefangenen? Und wie kooperieren wir mit denen?“
– „Die Nazis gehen für die Todesstrafe auf die Straße. Was setzen wir dem entgegen?“
Vom 28.-30.Oktober 2011 im Autonomen Zentrum Köln, Wiersbergstr.,44,
Köln-Kalk (U-Bahnhaltestelle Kalk-Kapelle, Linie 1 oder 9)

Klage wegen LKA-Spitzel Simon Bromma

Arbeitskreis Spitzelklage | ak-spitzelklage[ät]riseup[punkt]net | http://spitzelklage.blogsport.de/

Zum Prozess gegen Andrea aus der Schweiz
Am 28.9. begann vor dem höchsten Gericht der Schweiz ein Strafprozess gegen ein Gründungsmitglied des »Revolutionären Aufbaus« und der »Roten Hilfe International«.
Die Parole des »Revolutionären Aufbaus Schweiz (RAS)« zur Eröffnung des Verfahrens gegen eine Genossin lautet: »Den Spieß umdrehen – dem Kapitalismus den Prozess machen!« Der vom Staat erzwungene Aufenthalt im Gerichtssaal solle ein »Teil des revolutionären Prozesses« werden, heißt es in einem Solidaritätsaufruf der seit 1992 existierenden marxistischen Organisation mit den Aktionsschwerpunkten Arbeitskämpfe, Antifa, politischer Widerstand, Frauenkampf und politische Gefangene.
Angeklagt ist Andrea, die Mitgründerin des RAS und der »Kommission für eine Rote Hilfe International (RHI)« ist und in der Vergangenheit mehrmals wegen „Landfriedensbruch“ zu Haftstrafen verurteilt wurde. In Italien wurde 2007 ein Verfahren wegen „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ gegen sie eröffnet. Nun soll sich die 61-jährige Kommunistin vor dem Strafgerichtshof in Bellinzona im Süden der Schweiz für fünf von mehr als 60 Anschlägen verantworten, die seit 1997 mit Farbe, Pyrotechnik und Brandsätzen verübt wurden.
Ziel waren Schweizer und internationale Unternehmen und staatliche Einrichtungen, das Weltwirtschaftsforum sowie Sicherheits-, Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden – darunter die Kantonspolizei Zürich und der Schweizer Inlandsgeheimdienst. Die Bekennerbriefe waren jeweils mit den Worten »Für eine revolutionäre Perspektive!« unterzeichnet.
Die Staatsanwaltschaft fordert ein Urteil, das abschrecken soll, von 4 1/2 Jahren Gefängnis.
Die Verteidigung plädiert auf Freispruch für Andrea.

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