Ende Juni wurden sieben Aktivisten vor dem Audi-Werk in Neckarsulm in Süddeutschland festgenommen, als sie ein Betriebsblatt verteilten und mobilisierte Arbeiter unterstützten. Die Polizei griff auf Antrag der Audi-Geschäftsführung ein und nahm die Festnahmen brutal vor: Die Aktivisten wurden mit Handschellen gefesselt, es kam zu körperlicher Gewalt, und sie wurden zur Identitätsfeststellung auf die Polizeiwache gebracht. Diese Festnahmen sind ein Versuch, aktivistische Aktivitäten und die Solidarität der Arbeiter*innen in den Betrieben zu kriminalisieren. Sie stehen im Zusammenhang mit einem breiteren Kontext sozialer Mobilisierungen gegen Stellenabbau, Werksschließungen und Umstrukturierungen in der deutschen Automobilindustrie.
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https://secoursrouge.org/allemagne-des-militants-du-mlpd-interpelles-lors-dune-action-de-solidarite-ouvriere-chez-audi/
