Ein neuer Bericht der Nationalpolizei hat die Ermittlungen der Audiencia Nacional wegen der mutmaßlichen Verantwortung mehrerer ehemaliger ETA-Führungskräfte für den Autobombenanschlag im Terminal T4 des Flughafens Madrid-Barajas im Jahr 2006, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, wieder in Gang gebracht. In dem Dokument wird festgestellt, dass nur die Führung der Organisation einen solchen Anschlag genehmigen konnte, der zu einem Zeitpunkt verübt wurde, als Verhandlungen mit der spanischen Regierung im Gange waren. Der Bericht nennt acht Mitglieder der damaligen Führung, von denen vier bereits Gegenstand einer von einem Opferverband eingereichten Klage sind. Er ist Teil einer juristischen Strategie, die darauf abzielt, die Verantwortung der ehemaligen ETA-Führer als mittelbare Täter der unter ihrem Kommando begangenen bewaffneten Aktionen aufgrund der hierarchischen Struktur der Organisation festzustellen.
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