Chile: Fünf Mapuche-Aktivisten wegen Brandanschlägen für schuldig befunden

Die chilenische Justiz hat fünf Mitglieder der „Coordinadora Arauco Malleco“ (CAM), darunter Pelentaro Llaitul, den Sohn des ehemaligen Anführers Héctor Llaitul, wegen ihrer Beteiligung an zwei Brandanschlägen auf forstwirtschaftliche Grundstücke im Jahr 2022 in der Gemeinde Lautaro für schuldig befunden. Sie wurden zudem wegen verschiedener Straftaten verurteilt, darunter Fahrzeugdiebstahl, Entführung und Diebstähle, während zwei von ihnen zusätzlich wegen illegalen Besitzes von Munition für schuldig befunden wurden. Von den Vorwürfen des illegalen Besitzes von Schusswaffen und der ungerechtfertigten Schussabgabe wurden die Angeklagten hingegen freigesprochen. Das Strafmaß wird am 13. Juli verkündet. Dieser Fall ist Teil der Strafverfolgung gegen die CAM, eine Mapuche-Organisation, die vom chilenischen Staat als „terroristische Vereinigung“ eingestuft wird.

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https://secoursrouge.org/chili-cinq-militants-mapuches-reconnus-coupables-dattaques-incendiaires/