Am Donnerstag, dem 3. September, haben mehr als 200 antimilitaristische Aktivisten den Zugang zur Lüttich-Kaserne in Köln blockiert, dem Sitz des Bundesamtes für Personalmanagement der Bundeswehr, das unter anderem für die Rekrutierung und Verwaltung des Militärpersonals zuständig ist. Die Polizei führte die Räumung durch, indem sie auf die Versammelten einschlug, insbesondere durch Tritte, Würgegriffe und das zu Boden drücken der Menschen. Tatsächlich wurden einige Demonstrant*innen über den Boden geschleift oder von mehreren Beamten am Boden festgehalten.
Eine Aktivistin verlor etwa eineinhalb Minuten lang das Bewusstsein, während Polizisten sie über den Boden zerrten. Trotz ihres Zustands sollen die Polizisten ihr den Zugang zu Rettungskräften verweigert und keine weitere medizinische Hilfe herbeigerufen haben. Weitere Personen wurden verletzt, darunter eine, die ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die geräumten Personen wurden anschließend einer polizeilichen Identitätsfeststellung unterzogen. Die Repression richtete sich auch gegen Rettungskräfte und die Presse: Medizinische Teams wurden daran gehindert, zu den Demonstranten zu gelangen, darunter auch zu einigen Verletzten, während Journalisten auf Abstand gehalten und daran gehindert wurden, bestimmte Festnahmen zu filmen.
Trotz dieser Repression gelang es durch die Blockade, den Zugang zu einem der wichtigsten Rekrutierungs- und Personalverwaltungszentren der Bundeswehr in Köln für mehrere Stunden zu stören. Die Aktion fand im Rahmen des Gipfels „Rheinmetall Entwaffnen“ statt, einer antimilitaristischen Versammlung in Köln und Umgebung, die Anlass für mehrere Aktionstage gegen die Wiederaufrüstung und Militarisierung bot. Die Zunahme solcher Mobilisierungen trotz polizeilicher Eingriffe zeugt zudem von der Entwicklung einer antimilitaristischen Bewegung in Deutschland, die in der Lage ist, Blockadeaktionen gegen militärische Infrastrukturen und die Rüstungsindustrie durchzuführen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)







