In ihrem Schlussplädoyer vor Gericht am 12. Mai 2026 bekräftigt die mutmaßliche ehemalige RAF-Mitglied (Rote Armee Fraktion) und antiimperialistische Aktivistin Daniela Klette, dass ihr Prozess darauf abziele, eine Geschichte des radikalen Widerstands zu kriminalisieren, anstatt einzelne Sachverhalte zu beurteilen. Sie bedankt sich für die erhaltene Unterstützung, bekräftigt ihre Solidarität mit ihren Genossen Burkhard Garweg und Volker Staub, die sich nach wie vor im Untergrund befinden, und ordnet ihren Werdegang in einen militanten Lebensweg ein, der in den 1970er Jahren begann und geprägt war von Engagement gegen Kapitalismus, Rassismus, Patriarchat und imperialistischen Kriegen sowie durch Solidarität mit verschiedenen internationalen Bewegungen, insbesondere in Gaza und Kuba, und mit politischen Gefangenen wie Mumia Abu-Jamal geprägt ist. Sie kritisiert staatliche Repression, Überwachung und die Kriminalisierung vergangener und gegenwärtiger Bewegungen und schließt ihre Rede mit der Verteidigung einer abolitionistischen Perspektive auf das Strafsystem und der Forderung nach der Abschaffung aller Gefängnisse weltweit. Das Urteil wird für den 27. Mai 2026 in Verden-Eitze erwartet, wo eine Solidaritätskundgebung angekündigt ist.
[…] Auch wenn ich – glücklicherweise – keine vollständige Liste aller unternommenen Aktionen aufstellen kann, wollte ich zumindest einige davon erwähnen, denn es ist unerlässlich, sich zu erinnern, sich auf die Ziele und Ideale der Befreiung zu konzentrieren und sich nicht durch die Brutalität zum Schweigen bringen zu lassen.So wie alle Initiativen darauf abzielen, konkrete Maßnahmen gegen begangene Verbrechen zu ergreifen und die „Oasen menschlicher Zusammenarbeit“ zu verteidigen, sie gleichzeitig weiterzuentwickeln und auszuweiten, ist es ebenso entscheidend, dass sich alle zusammenschließen, um eine gemeinsame Kraft zu bilden, die in der Lage ist, den Ausbruch eines Dritten Weltkriegs und all die Folgen, die er bereits mit sich bringt, zu verhindern. Denn dieser Krieg stellt eine grundlegende Bedrohung für alle positiven Ansätze und Ideen auf internationaler Ebene dar. Auch wenn diese Kraft noch nicht existiert, sind es all diese Kämpfe, die zumindest ihre Entwicklung möglich machen und mir Hoffnung geben. Es ist auch die Hoffnung auf meine Freiheit und unsere Freiheit und letztlich auf die Freiheit aller sowie auf eine Welt, die alle Formen der Unterdrückung hinter sich lässt. Eine Welt, in der es keine Gefängnisse mehr gibt, weder in Form von vielfältigen und ineinander verwobenen Machtverhältnissen noch in Form von Beton, Stein und Stahl, in der Menschen einfach hinter Mauern und Stacheldraht eingesperrt sind. Eine Welt, in der Menschen in Harmonie miteinander und mit allen anderen Lebewesen der Natur leben können. Wir können erst dann wirklich frei sein, wenn alle frei sind.
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