Am 19. August ordnete das Berufungsgericht von Paris die Auslieferung des Antifaschisten Gino an Deutschland im Rahmen des Budapester Verfahrens an – einem Fall, in dem ihm bis zu 24 Jahre Haft, unmenschliche Haftbedingungen und eine mögliche spätere Überstellung nach Ungarn drohen.
Vom 30. August bis zum 6. September wurde vom Comité Solidarité Budapest, der Plattform „Voix des Prisonniers“ (TSP), dem Secours Rouge International (SRI) und „Free All Antifas – Italien“ eine Aktionswoche organisiert. Als Reaktion auf diesen Aufruf fanden Dutzende von Aktionen in ganz Frankreich statt, insbesondere in Paris, Montreuil, Marseille, Lyon, Grenoble, Rennes, Toulouse, Annecy, Lille, Nantes sowie in den Alpes-de-Haute-Provence.
Darüber hinaus wurden auch in mehreren europäischen Ländern Aktionen organisiert, darunter auf Korsika, in Katalonien, Italien, Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien. Verschiedene Sektionen des SRI nahmen an einigen dieser Initiativen teil oder organisierten sie selbst, insbesondere in Mailand, Genf, Zürich, Köln, Brüssel, Marseille und Toulouse.
Die Demokratische Volkspartei des Libanon veröffentlichte ihrerseits eine Solidaritätserklärung, in der sie betonte: „Als kommunistische Partei bekräftigen wir, dass unser Platz im internationalistischen, antifaschistischen, antiimperialistischen, antirassistischen und antizionistischen Lager liegt. Wir lehnen die Kriminalisierung des Kampfes gegen den Faschismus und die Verfolgung derer, die sich ihm widersetzen, ab.“
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