Die Haft der Aktivisten Thiago Ávila (Brasilianer) und Saif Abu Keshek (Palästinenser mit spanischer und schwedischer Staatsangehörigkeit) wurde am 5. Mai 2026 von einem Gericht in Aschkelon ohne formelle Anklage um weitere sechs Tage verlängert, um die Verhöre fortzusetzen. Gegen sie erheben sich schwerwiegende Vorwürfe, darunter mutmaßliche Verbindungen zu einer terroristischen Organisation, die ihre Verteidigung bestreitet und dabei das Fehlen von Beweisen sowie den extraterritorialen Charakter ihrer Festnahme in internationalen Gewässern anprangert. Ihre Situation steht in einem Kontext, in dem bestimmte Organisationen, die mit der palästinensischen Sache in Verbindung stehen, von Israel als „terroristisch“ eingestuft und mit US-Sanktionen belegt wurden, darunter die Volkskonferenz der Palästinenser im Ausland, der Saif Abu Keshek angehört – ein Argument, das zur Rechtfertigung ihrer Inhaftierung herangezogen wird. Sie werden in Isolationshaft gehalten und befinden sich im Hungerstreik; sie berichten von Misshandlungen, während ihre Anwälte angekündigt haben, Rechtsmittel einzulegen, um ihre Freilassung zu erwirken.
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