Eine groß angelegte, von der Staatsanwaltschaft Rom koordinierte Polizeiaktion führte zur Festnahme von acht anarchistischen Aktivisten, denen „Bildung einer Vereinigung zu Zwecken des Terrorismus und der Sabotage“ vorgeworfen wird. Fünf Personen wurden inhaftiert, während in verschiedenen Städten des Landes mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden. In Rom ging der Einsatz mit der Räumung und Schließung des CSO Bencivenga Occupato einher, einem historischen, selbstverwalteten Sozialzentrum im Stadtteil Montesacro. Die Ermittlungen stützen sich insbesondere auf die Überwachung eines Treffens im Juli 2025, das von den Behörden als Ort der Koordination antimilitaristischer Kampagnen, der Unterstützung des politischen Gefangenen Alfredo Cospito und von Sabotageaktionen dargestellt wird, die anschließend der anarchistischen Bewegung zugeschrieben wurden.
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