Der 33-jährige pro-palästinensische Aktivist Ahmad Hassan Hajahmad sieht sich in Kanada dem Vorwurf der „Beteiligung an oder Unterstützung von Aktivitäten einer terroristischen Vereinigung“ gegenüber, worauf eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren steht. Die Vorwürfe beziehen sich auf Reden, die er 2024 bei Demonstrationen gegen den andauernden Völkermord im Gazastreifen gehalten hat. Sein Anwalt Mohamed El Rashidy betont, dass mit dem Fall weder Gewalt noch Waffen noch Opfer in Verbindung stehen, und unterstreicht, dass diese Strafverfolgung einen Verstoß gegen die Meinungsfreiheit darstellt. Jarrars Unterstützer prangern eine Instrumentalisierung der Anti-Terror-Gesetze und eine verstärkte Unterdrückung pro-palästinensischer Mobilisierungen in Kanada an. Sie kritisieren insbesondere die kanadische Liste terroristischer Organisationen, auf der die meisten palästinensischen politischen Organisationen stehen, sowie den Einsatz spezialisierter Polizeieinheiten gegen Aktivisten.
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