Rojava/Europa: Die Aktionen für die Freilassung des kurdischen Journalisten Ahmed Polad gehen weiter

Am 29. August 2026 fanden in Qamischli und Hassake in Rojava Demonstrationen statt, um die Freilassung des kurdischen Journalisten Ahmed Polad zu fordern, der seit dem 18. Januar 2026 in Haft ist, nachdem er bei seiner Berichterstattung in Raqqa entführt worden war. Die Revolutionäre Kommunistische Bewegung (TKŞ) prangert den Mangel an Informationen über sein Schicksal an und bekräftigt, dass Polad, dessen Verletzungen von Zeugen berichtet wurden, nach wie vor von der HTŞ-Regierung festgehalten wird. Die Anträge seiner Angehörigen und Anwälte wurden abgelehnt.

Auch in London und Brüssel wurden von seinen Unterstützern Kundgebungen organisiert. Die Teilnehmer forderten die Freilassung von Polad und aller von der HTŞ inhaftierten Gefangenen sowie Informationen über die Vermissten. Sie betonten insbesondere, dass Polad, ein türkischer Staatsbürger und kurdischer Journalist, der für mehrere Medien (ETHA, Özgür TV usw.) tätig ist, im Falle einer Rückführung in die Türkei der Gefahr schwerer Verfolgung und Folter ausgesetzt wäre. Sie forderten, dass ihm eine sichere Überstellung in ein Drittland ermöglicht werde.

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