25.2. Köln: Demonstration für die Freilassung von politischen Gefangenen und Kriegsgefangenen!

25.2. Köln: Demonstration für die Freilassung von politischen Gefangenen und Kriegsgefangenen!

Die politischen Gefangenen sind nicht allein!
MigrantInnen, R25.2. Köln: Demonstration für die Freilassung von politischen Gefangenen und Kriegsgefangenen!evolutionärInnen!

In vielen Gegenden der Welt werden politische Gefangene gezwungen unter immer schlimmer werdenden Bedingungen zu leben. Hunderttausende von politischen Gefangenen in Indien, Brasilien, Mexiko, Palästina, in den USA, im Iran, im Irak, in Europa und in der Türkei werden ihrer Rechte beraubt, sie können monatelang ihre Familien nicht sehen und auch ihr Recht auf Verteidigung wird ihnen nicht zugestanden. In Gefängnissen, die F-Typ-Zellen, Isolations- oder Einzelhaft genannt werden, erleben wir jeden Tag aufs Neue Tragödien. Während hunderte von politischen Gefangenen aufgrund vom Hungersteik, von Todesfasten und Folter ihr Leben verlieren, kämpfen tausende von Gefangenen gegen nicht behandelte Krankheiten ums Überleben. Laut dem Bericht des Menschenrechtsvereins vom 3. November 2013 befinden sich allein in der Türkei 544 kranke Gefangene, 162 von ihnen sind schwerkrank. Die faschistische Diktatur verweigert ihre Entlassung bewusst und überlässt sie regelrecht dem Tod. Zuletzt ist der herzkranke Häftling Sehitan Taskiran im Bitlis Gefängnis an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Laut dem Bericht des Justizministeriums sind in den letzten 13 Jahren 2300 Häftlinge in Gefängnissen ums Leben gekommen.

 In der Türkei funktionieren die Gefängnisse wie Folterzentren. Hier werden jegliche unmenschliche Behandlung als staatliche Unterdrückungsmechanismen genutzt. Weibliche Häftlinge werden auf dem Weg zu Verhandlungen von männlichen Vollzugsbeamten begleitet und gar von ihnen durchsucht. Frauen, die sich hiergegen wehren, werden mit Anzeigen überschüttet und kriegen willkürliche Strafen verhängt. So werden auch weiterhin Kindergefangene vergewaltigt und belästigt. Diejenigen, die sich diesen Kindern gegenüber auf diese Weise verhalten, werden zum größten Teil nicht einmal bestraft. Zuletzt kam zutage, dass das Alter der Kinder, die im Pozanti Gefängnis vergewaltigt und belästigt wurden, mithilfe der Gerichtsmedizin angehoben wurde und die Gefängniswärter somit mit Strafminderung davon kamen.

Die unten namentlich aufgeführten Organisationen unterstützen diesen Aufruf und die im internationalen Rahmen geführte Gefängnis – Kampagne aus Europa. Der Gipfel dieser Kampagne soll im Rahmen eines internationalen Symposiums in Istanbul – Türkei (25.-27. April 2014) stattfinden.
Um für die Rechte der politischen Gefangenen einstehen, eine breite Öffentlichkeit erreichen und unsere Kampagne in einem größeren Rahmen ausführen zu können, rufen wir alle revolutionären und fortschrittlichen Organisationen, Parteien und Einzelpersonen dazu auf, sich an unserer Demonstration zu beteiligen.

Datum: 22 Februar 2014 I Uhrzeit: 13.00 Uhr Ort: Ebertplatz-Köln

UnterstützerInnen:
ATİK-UPOTUDAK, ADHK, AÖTDK, YEK-KOM

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