Deutschland: Die „Ulm5“ prangern ihren Prozess an und verteidigen ihr aktivistisches Handeln

Die fünf Aktivisten der „Ulm5“ haben vor dem Stuttgarter Gericht ihre Aussagen gemacht und bekräftigt, sie hätten gehandelt, um die Verbindungen zwischen dem Rüstungsunternehmen Elbit Systems und dem andauernden Völkermord in Gaza anzuprangern. Sie stellen ihre Aktion als einen Schritt dar, der darauf abzielt, Waffenlieferungen zu verhindern und auf die deutsche Verantwortung in diesem Konflikt aufmerksam zu machen. In ihren Aussagen kritisierten die Angeklagten zudem die Bedingungen ihres Prozesses und forderten die Anerkennung des politischen Charakters ihres Engagements.

Bei der 11. Verhandlung im Prozess gegen die „Ulm5“ in Stuttgart beantragte die Verteidigung die Vernehmung von Marian Rachow, dem Geschäftsführer von Elbit Systems Deutschland, da seine Aussage ihrer Ansicht nach die Beteiligung des Konzerns an der Unterstützung israelischer Militäroperationen in Gaza bestätigen könnte, insbesondere durch Technologietransfer, Ausrüstungslieferungen und finanzielle Verbindungen. Die Verteidigung wirft der Staatsanwaltschaft zudem vor, diese Aspekte nicht untersucht zu haben, und fordert die Ablösung des leitenden Staatsanwalts.

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https://secoursrouge.org/allemagne-les-ulm5-denoncent-leur-proces-et-defendent-leur-action-militante/